Deutsch-Französischer Krieg 1870/71 


1870/71 Der Deutsch-Französische Krieg

Die anderen auf dem Denkmal bedachten Gefallenen starben während des Deutsch-Französischen Krieges. Sie fielen als preußische Soldaten. 
 

Hintergrund
Anlaß war ein Streit um die Kandidatur eines Hohenzollern für den spanischen Thron. Napoleon III. fürchtete wohl nicht zu unrecht, daß Frankreich die Rolle als führende europäische Großmacht durch eine solche Koalition der Herrschaftshäuser verlieren würde. Der bereits 73jährige Wilhelm I., König von Preußen, war gegen die Kandidatur des Hohenzollern Leopold, aber Reichskanzler Bismarck setzte sich durch und brachte Leopold zur Kandidatur.
Unter Kriegsandrohung forderte der französische Botschafter Vincent Graf Benedetti die Rücknahme der Kandidatur. Auf Betreiben König Wilhelms nahm daraufhin Leopold am 12. Juli 1870 Abstand von der Thronkandidatur. Dieser Schritt genügte Napoleon III nicht, so forderte der französische Außenminister Herzog von Gramont ein offzielles Entschuldigungsschreiben von König Wilhelm I. sowie Dauergarantien für den Verzicht.
Er forderte daher - mit Kriegsandrohung - eine preußische Dauergarantie für Verzicht auf Hohenzollernkandidatur für spanischen Thron. wird von Bismarck (55) in verkürzter und verschärfender Form der Weltöffentlichkeit mitgeteilt (»Emser Depesche«) (13. 7.), so daß Frankreich an Preußen den Krieg erklärt (19. 7.), in dessen Verlauf Napoleon III. (63), Kaiser der Franzosen seit 1852, in preußische Kriegsgefangenschaft gerät; Belagerung von Paris; Frankreich wird zur Republik erklärt.


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